CD-Images erstellen
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Um CD-Images zu erstellen wird spezielle Software benötigt.
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Unter Linux
dd
disk dump kann für das bit-genaue Kopieren von Datenträgern verwendet werden - unter anderen auch um Images von CDs zu erstellen. Mit diesem Befehl erstellt man das Image "image.img" der CD unter /dev/sr0 in seinem Homeverzeichnis.
sudo dd if=/dev/sr0 of=~/image.img
Je nach dem muss man "sr0" anpassen, aber unter Ubuntu sollte das meines Wissens gehen.
Für weiteres zu dd siehe den Artikel dd im Ubuntuusers Wiki.
Unter Windows
IsoBuster (bin/cue)
Die Software IsoBuster ist Shareware, aber alle notwendigen Funktionen können uneingeschränkt genutzt werden.
Starten
Legt die auszulesende CD in euer CD-Laufwerk ein und startet IsoBuster. Ihr solltet nun die Struktur und das Wurzelverzeichnis der eingelegten CD in IsoBuster sehen. Sollte dies nicht der Fall sein müsst ihr wahrscheinlich das richtige CD-Laufwerk im Dropdown-Menü oben links auswählen.
Ganze CD auslesen
Klickt mit der rechten Maustaste auf den Eintrag CD in der linken Spalte und wählt Extrahieren von CD <Image> und RAW (*.bin, *.iso). Ihr erhaltet einen Speicherdialog, in dem ihr einen Speicherort und einen Dateinamen für euer Image wählt. Der Name kann frei gewählt werden, sollte aber sinnvollerweise auf den Inhalt des Images hinweisen. Als Dateiformat wählt ihr *.bin.
Nach dem Auslesen erhaltet ihr eventuell einen weiteren Speicherdialog, der euch auffordert einen Speicherort des Cuesheets auszuwählen. Ihr solltet hier die Vorgabe übernehmen und das Cuesheet unter dem gleichen Dateinamen wie das Image im gleichen Verzeichnis speichern. Ihr könnt diese zusätzliche Abfrage in den Optionen deaktivieren und das Cuesheet automatisch erzeugen lassen.
Nun solltet ihr in dem von euch gewählten Ordner zwei neue Dateien haben.
Einen einzelnen Track auslesen
Einige CD-ROMs enthalten neben den Daten zusätzlich einen oder mehrere Audiotracks im herkömmlichen Audio-CD-Format („Redbook Audio“, „CDDA“). Verzichtet man auf diese Audiotracks kann es passieren, dass im Spiel Musik oder andere Klänge nicht zu hören sind. Sollte der Emulator von vorn herein keine Audiotracks wiedergeben (z.B. psx4pandora) ist dieser Nachteil aber sowieso unumgänglich. Im Gegenzug kann durch das Auslassen der Audiotracks viel Platz gespart werden.
Um einen einzelnen Track auszulesen ladet ihr eine CD wie im Abschnitt Starten beschrieben oder öffnet ein bestehendes CD-Image in IsoBuster. Achtet darauf, dass ihr in diesem Fall nicht die Imagedatei, sondern die entsprechende Beschreibungsdatei (.cue, .ccd oder .mds) öffnet.
Ihr solltet etwa folgendes Bild erhalten:
Seht ihr keine Audiotracks enthält die CD keine Audiotracks oder eure Beschreibungsdatei ist fehlerhaft.
Klickt mit der rechten Maustaste auf den Datentrack (meistens ist dies der erste Track) und wählt Extrahieren von Track XX und RAW Daten extrahieren (2352 Bytes/Block) (*.bin, *.iso)
Ihr erhaltet nun einen Dialog, in dem ihr einen Ordner wählt, in dem der Track gespeichert werden soll. Den Dateinamen könnt ihr zunächst nicht selbst wählen.
Ihr erhaltet nun entweder eine Datei namens Track XX.bin oder Track XX.iso. Ändert die Endung gegebenenfalls in .bin um und gebt der Datei einen sinnvollen Namen. Ein Cuesheet erhaltet ihr nicht, da es sich um einen einzelnen Track handelt.











